Steuern und Wirtschaft

Eine attraktive Besteuerung, die die Dienstleistungen gewährleistet
Point Fort Grand Fribourg

Die Fusion Grossfreiburgs ist machbar und aus finanzieller Sicht realistisch.

Mit einem Steuersatz zwischen 70 und 73 % der kantonalen Grundsteuer ermöglicht die Fusion nicht nur die Verwirklichung der von den Gemeinden geplanten Investitionen, sondern auch die Umsetzung des von der konstituierenden Versammlung vorgeschlagenen Gemeinschaftsprojekts.

Die fusionierte Gemeinde wird finanziell gut aufgestellt sein, mit Gesamteinnahmen von 390 Millionen Franken, einer Selbstfinanzierungsmarge von 50 Millionen Franken und einer Investitionskapazität zwischen 350 und 400 Millionen Franken.

Auch die Gewichtung und der Erlass von Schulden sind sehr gute Indikatoren für die finanzielle Tragfähigkeit der künftigen fusionierten Gemeinde.

 

Mit einem Bruttoinlandprodukt (BIP) von fast 9 Milliarden Franken ist der Saanebezirk das wirtschaftliche Zentrum des Kantons Freiburg. In seinem Herzen beherbergt Grossfreiburg einen Grossteil der Arbeitsplätze, der wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten sowie der Ausbildungsstätten und der Dienste des Staates. Auf der historischen Grundlage des Kantons Freiburg und seiner Hauptstadt prägten die Projekte von verschiedenen Visionären den wirtschaftlichen Erfolg Grossfreiburgs. Dazu zählt beispielsweise der Anschluss an die Eisenbahn im Jahr 1860 oder die Gründung der Universität Freiburg im Jahr 1889. Die Industrialisierung des Kantons begann in Grossfreiburg. Die Entwicklung beschleunigte sich in den 1960er Jahren insbesondere dank dem CIG (Consortium de la nouvelle zone industrielle du Grand Fribourg), das die wirtschaftliche Erschliessung einer Fläche von fast einer Million Quadratmetern ermöglichte, die heute alle von Unternehmen besetzt sind.

Die Fusion Grossfreiburgs ist eine Fortsetzung dieser Entwicklung und bietet konkrete Lösungen für die neuen Herausforderungen der Zukunft. Im Kontext der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft, der Alterung der Bevölkerung und ökologischen Herausforderungen muss die künftige Stadt attraktiv bleiben. Konkret bietet die Fusion folgendes:

  • einen attraktiven Steuersatz zwischen 70 und 73 % der kantonalen Grundsteuer für das ganze Gemeindegebiet;
     
  • eine hohe Investitionskapazität, um die Infrastruktur der Zukunft zu schaffen;
     
  • die Möglichkeit, neue strategische Flächen für die Wirtschaft und Arbeitsplätze zu erschliessen;
     
  • die Chance, den Verkehr in Grossfreiburg dank dem gemeinsamen Einsatz der fusionierten Gemeinde und dem Staat Freiburg zu entlasten; 
     
  • die Möglichkeit einer besseren Koordination der Raumplanung, so dass die wirtschaftlichen Bedürfnisse besser berücksichtigt werden und gleichzeitig eine hohe Lebensqualität der Bevölkerung gewährleistet ist; 
     
  • die Entwicklung des Bildungsangebots, insbesondere den Unterricht der Partnersprachen in den Primarschulen. 
     

Die Fusion ermöglicht Grossfreiburg langfristige finanzielle Stabilität. Vor allem verringert die Fusion die Abhängigkeit der einzelnen Gemeinden von den finanziellen Erträgen einiger weniger Unternehmen. Das lässt sich anhand des Beispiels der Unternehmenssteuerreform erkennen: Sie ist im Januar 2020 in Kraft getreten und hat negative Folgen auf die Finanzen einiger Gemeinden in Grossfreiburg. Für die neue Gemeinde als Ganzes hat sie jedoch positive Auswirkungen.